DAS ENDE IST IMMER AUCH EIN ANFANG

Die Triathlon-Saison ist nun wohl definitiv vorbei. Für mich persönlich war der ganze Sommer ein Desaster. Ich habe oft übers Aufhören nachgedacht, darüber alles zu verkaufen aber irgendetwas hindert mich daran. Es ist die Lust und die Freude am Sport, die mich bei der Stange hält und jetzt, nachdem ich weiss, dass ich wieder gesund bin, erst recht!

Morgen geht’s zum letzten Mal zur Nachkontrolle zum Arzt und wenn alles gut ist, fange ich am Mittwoch wieder mit dem Training an. Gemütlich, im Grundlagenbereich. Ich habe für den Oktober absichtlich keinen Trainingsplan erstellen lassen, so kann ich trainieren, wann, was und wo ich will. Ist doch auch mal ganz schön. Ab November wird dann wieder gezielt trainiert, mit Plan und ich möchte die Fitnessplattform spotics.net ausprobieren. Mein Garminkonto sammelt zwar immer fleissig alle Daten, aber die Darstellung will mir so gar nicht gefallen. Ausserdem stecke ich meine Ziele für 2016 ab. Ich überlege mir, nur ein oder zwei Wettkämpfe zu machen, dafür allerdings etwas besonderes.

Und ich freue mich irrsinnig auf den Winter! Skifahren, snowboarden, telemarken, freeriden, langlaufen, schneeschuhwandern, wenn man wie ich in einem Skigebiet aufgewachsen ist und die Chance hat als „Gast“ immer dorthin zurück zu kehren, fröhnt man dem aufwendigen Wintersport vielleicht leichter oder schneller. Ich geniesse jede Minute, bei guten Schneeverhältnissen, egal ob das Wetter schön ist oder nicht.

Ehe es soweit ist, werde ich mir die Zeit aber sicher noch mit einigen schönen Herbstläufen versüssen, je nachdem kommt auch noch die ein oder andere Radeinheit hinzu und sicher auch wieder Schwimmeinheiten im Hallenbad (auf der 25-Meter-Bahn).

Wie geht es euch so in der Saisonpause? Macht ihr Trainingspausen, probiert ihr andere Sportarten aus oder geniesst ihr einfach mal für eine kurze Zeit die viele Freizeit?

 

Ana

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4 thoughts on “DAS ENDE IST IMMER AUCH EIN ANFANG

  1. Bei mir gibt es keine Winterpause. Bis Januar werde ich weiter Laufen, Radfahren und Skitouren gehen, dann nach einem Cross-Trainingsplan auf den Salzburg Marathon hinarbeiten, bei dem ich das erste Mal die 3h knacken will (bisherige Bestzeit: 3:13h). 2015 habe ich ganz ohne Plan trainiert und konnte trotzdem eine neue 10k-Bestzeit aufstellen. Ich finde, Trainingspläne haben ganz sicher ihren Sinn, können aber auch zu „verkrampftem“ Tagesabläufen führen, die mir oft zu anstrengend sind…aber das sieht jeder anders. Ich wünsch Dir viel Glück beim Wiedereinstieg! 🙂

    1. @arnie, du hast aber auch ein mega Projekt vor! Ich drück dir die Daumen und gratuliere zum Durchhaltewillen!
      Deine Meinung zu Trainingsplänen ist interessant. Ich habe diesen Gedanken, der verkrampften Tagesabläufe auch schon gehabt. Aber ohne Trainingsplan schaffe ich die ganze Organisation mit Job, Familie und Sport nicht. Ich lebe den Trainingsplan ziemlich strickt aus, wenn es um die Tage geht an denen ich trainiere. Ich halte mich auch an die Vorgabe was wann trainiert wird. Aber ich sehe nicht ein, dass ich auch noch nach Zeitangaben trainieren sollte. Also wenn Laufen und Radfahren auf dem Programm steht, dann versuche ich das sinnvoll umzusetzen. Mit dem Rad zur Arbeit, mittags eine Laufrunde über die vorgegebene Zeit und abends mit dem Rad nach Hause, mit Umwegen bis ich die Trainingszeit erreicht habe. Wenn mir mal überhaupt nicht nach Training ist, dann plane ich eben etwas um. Aber wie du ganz richtig gesagt hast, das mus jeder für sich selbst entscheiden!

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