I DISLIKE! GRIPPE UND ERKÄLTUNG

Da hat es mich erwischt – aber so richtig. Was ende vorletzter Woche lediglich nach einer Erkältung aussah ist schlussendlich zu einer ausgewachsenen Grippe mit anschliessender Erkältung geworden. Die Nase ist immer noch zu, ich huste mir teilweise fast die Lunge aus dem Leib und fühle mich überhaupt nicht fit. Darum heute von mir für euch, meine 10 Grippe- und Erkältungstipps.

Grippe

# 1

Meist kommen die Virusinfektionen zu den unpassendsten Momenten. Aufregung lohnt sich aber nicht. Eine Erkältung dauert rund 7 Tage. Eine Grippe eine Woche. In meinem Fall wohl noch etwas länger! Wie man es kehrt und dreht, an der Infektionszeit ändert sich nichts. Auch nicht mit Medizin. Die kann höchstens helfen, die Erkältungs- respektive Grippesymptome zu lindern. Ausharren und über sich ergehen lassen ist hier wohl das beste Rezept.

# 2

Viel trinken! Kräutertees mit etwas Honig oder Agaven-Dicksaft halten die Schleimhäute besonders in der trockenen Winterzeit feucht. Wer sich dazu einen dicken Husten eingefangen hat, kann diesen mit Thymiantee lindern. Auch eine heisse Zitrone kann nicht schaden und liefert dem Körper zusätzlich Vitamin C.

# 3

Sich gesund schlafen. Der Körper ist schlapp und müde. Unter Umständen schmerzen die Glieder. Viel Schlaf und Ruhe hilft, schneller wieder auf die Beine zu kommen. Den positiven Effekt, dass man die Symptome beinahe verschlafen kann mal nicht ausser acht gelassen!

# 4

Als Kind bin ich schreiend davon gelaufen, wenn meine Mutter mit den Inhalationsutensilien auftauchte. Heute geniesse ich die Minuten, in denen ich Nase und Mund mit heissen Dampf befeuchten kann. Ich gebe meist 5 Tropfen Eukalyptusessenz ins heisse Wasser. Aber auch Kamillentee, Pfefferminze, Meersalz oder lediglich heisser Wasserdampf können Abhilfe schaffen.

# 5

Wenn die Glieder so richtig schmerzen, tut ein warmes Erkältungsbad für 15 bis 20 Minuten gut. Danach ist es wichtig, sich warm einzupacken, ins Bett zu legen und zu ruhen. Schwitzen ist dabei vollkommen in Ordnung und hilft dem Körper die Viren wieder los zu werden.

# 6

Gegen schmerzende, verstopfte Nasenneben- oder Stirnhöhlen helfen warme Leinsamenwickel.  Die Leinsamen mit Wasser zu einem Brei kochen. Diesen anschliessend auf eine Kompresse streichen und einschlagen. Das Leinsamenpaket für etwa 4-5 Minuten auf die betroffenen Stellen auflegen.

Mein Tipp: Es lohnt sich gleich mehrere Wickel zu fertigen. Insgesamt sollte die Behandlung über eine Zeitdauer von 30 bis 60 Minuten erfolgen.

# 7

Hartnäckigen Hustenanfällen kann man mit Kartoffelwickeln zu Leibe rücken. Dazu kocht man zwei bis vier grössere Kartoffeln gar, zerdrückt sie mit einer Gabel und gibt den Stampf auf ein Leinentuch. Dieses wird zu einem Paket gewickelt und für maximal eine Stunde auf die Brust gelegt.

Vorsicht, der Kartoffelwickel ist am Anfang irrsinnig heiss. Damit keine Verbrennungen entstehen lässt man den Wickel erst etwas auskühlen oder legt ein zusätzliches Tuch unter.

# 8

Ekelhaft aber wirksam und wohltuend sind Nasenspülungen mit Meersalz. Wer aber, wie ich momentan unter extrem verstopften Schleimhäuten leidet, sollte darauf verzichten. Die Flüssigkeit kann nicht wirklich abfliessen und führt womöglich eine Verschlimmbesserung der Gesamtsituation hervor.

# 9

Ein wahres Wundermittel habe ich vor Jahren während einer eisig kalten Wintersaison als Skilehrerin entdeckt. Im Wallis heissen diese Helferlein „Ohrkerzen“.  Anderswo sind sie auch als Hopi-Kerzen bekannt. Ohrkerzen sind innen hohl und haben eine Länge von 20 bis 30 cm. Die Kerze besteht meist aus Bienenwachs, ätherischen Ölen, Gazen und pulverisierten Pflanzenteilen. Die Anwendung ist eigentlich ganz simple. Man legt den Kopf zur Seite und steckt die Kerze mit einer leichten Drehbewegung in das nach oben liegende Ohr. Der Gehörgang ist so luftdicht verschlossen. Dann wird die Kerze am oberen Ende angezündet und brennt im Ohr bleibend ab. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, dass Ohrkerzen helfen, aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Ab und an mache ich Gebrauch von diesem Produkt. Achte aber beim Kauf darauf, dass es Ohrkerzen mit Tropfschutz aus der Apotheke sind.

# 10

Wenn gar nichts mehr geht, bleibt nur noch der Weg zum Arzt. Es nützt ja schlussendlich auch nichts, sich tagelang mit allen möglichen Hausmitteln zu behelfen ohne irgendeine Verbesserung zu bemerken. Manchmal ist der Körper einfach so geschwächt, dass es ohne medizinische Hilfe nicht mehr geht. Dann ist ein Arztbesuch sicher richtig und angezeigt.

Ich wünsche euch allen einen möglichst grippe- und erkältungsfreien Winter! Habt ihr Hausmittel oder Gesundrezepte von euren Müttern und Omas die ihr mit meinen Leser/innen und mir teilen möchtet?

Ana

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Auf www.waytoirongirl.ch findest du alles Wissenswerte zum Thema Triathlon - weil Triathlon mehr als nur (m)ein Hobby ist!

6 thoughts on “I DISLIKE! GRIPPE UND ERKÄLTUNG

  1. Oh no, das klingt wirklich fies! Gute Besserung!
    Zur Zeit ist ja die „goldene Milch“ das ultimative Wundermittel. Hast Du das mal ausprobiert?
    Ich brauche immer Nasenspray/-tropfen. Das hilft beim Abschwellen und lindert die Kopfschmerzen. Am liebsten esse ich Suppen, wenn ich erkältet bin. Die wärmen von Innen und sind gesund, auch wenn der Appetit zu wünschen übrig lässt.

    1. Fies ist genau der richtige Ausdruck! Aber jetzt ist es endlich überstanden! Von „goldener Milch“ habe ich tatsächlich noch nie gehört es sei denn, es handelt sich dabei um BASTMILCH? Ich werde gleich mal googeln :)! Der Hunger streikt bei mir nie! Es schmeckt zwar alles wie Pappe und das Essen macht nicht wirklich spass, aber was will ich machen?!

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