SCHWIMMEN IN DER SCHWEIZ – ICH WÜNSCHE MIR EIN HALLENBAD

Oder aber, dass es ganz schnell warm wird und unsere Freibäder öffnen. Montags steht Schwimmtraining zusammen mit meiner Tochter auf dem Programm. Normalerweise freuen wir uns und haben mindestens eine Stunde lang Spass im Wasser, schwimmen um die Wette und trainieren individuell.

Heute hat es weder Spass gemacht noch sonst irgend einen Sinn ergeben sich länger als für 1.5 Kilometer im Hallenbad aufzuhalten.

Hallenbad
Schwimmen in Schweizer Hallenbäder kann eine Herausforderung sein

Bern ist keine all zu grosse Stadt (139 381 Einwohner) aber auch keine sehr kleine. Dennoch hat die Hauptstadt der Schweiz lediglich drei Hallenbäder! Allesamt „nur“ mit einem 25-Meter Becken ausgestattet. Leider oder erfreulicherweise (?) schwimmen die Berner leidenschaftlich. Dabei ist vom Sportschwimmer bis zum Spassschwimmer alles dabei.

Schon seit Jahren wird das Thema Hallenbäder in der Stadt hitzig diskutiert. Bisher aber ohne nennenswerte Ergebnisse (ich seh noch kein neues Hallenbad mit 50-Meter Becken) und so kommt es, dass unsere Hallenbäder ständig überbesetzt sind.

Kinderschwimmkurse finden neuerdings auch nach Feierabend statt und erhalten eine ganze Bahn! Denn, wie mir die Badeaufsicht heute versicherte, ist es ja so, dass Sportschwimmer dem ortsansässigen Schwimm- oder Triathlonverein beitreten können um deren Trainings nach Hallenbadschluss zu besuchen! Aha!! Ich bin im Triathlonverein, könnte diese Trainings also nutzen, wenn ich wollte! Ich schwimme aber lieber allein und hole mir bei Bedarf professionelle Unterstützung (hier oder hier). Frau übt ja drei und nicht nur eine Sportart aus, hat einen Job, eine Familie und einen Haushalt. Das alles koordiniert mit dem Trainingsplan führt dazu, dass Trainings im Verein eher selten sind, weil einfach die Zeit nicht passt.

Ergo wünsch ich mir ein Hallenbad – manchmal! Ganz für mich allein! Ich bin da auch ganz anspruchslos, nur eine schmale Bahn, 50-Meter lang, wohl temperiert! Bis dahin allerdings, versuche ich mich nicht AUS DER BAHN WERFEN ZU LASSEN und schwimme weiter mit Brustschwimmern, Quatschköpfen auf der Bahn und am Beckenrand.

Ana

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8 thoughts on “SCHWIMMEN IN DER SCHWEIZ – ICH WÜNSCHE MIR EIN HALLENBAD

  1. Das ging mir am Mittwoch Morgen auch wieder so!!! Vorzugsweise die Menschen, die sooooooo viel Lebenserfahrung und meist auch das entsprechende Alter habe kommen aus dem Schnattern nicht raus, habe immer ein ermahnendes Wort übrig und es wird ganz fleißig kreuz und quer geschwommen
    Das ist aber wahrscheinlich überall so!!!
    Bei uns macht zum Glück am 2. Mai das Freibad wieder auf und da gibt’s ausreichend Platz

    1. Klappt also wieder! Freut mich, dass du kommentierst!
      Ja du, ich bin auch froh wenn die Freibäder, wir haben deren drei mit je einem 50-Meter Becken und die sind im wahrsten Sinne des Wortes FREI (also ohne Eintritt), öffnen!

      1. Wir haben leider nur ein Freibad und das kostet natürlich Eintritt!!!! Aber zum Glück sind dort immer zwei Bahnen für Sportschwimmer reserviert und die meistens anderen Besucher halten sich auch daran.

        Gruß aus Norddeutschland
        Lorenz

        P.S. Heute Morgen ging es um 5:00 raus zum Intervall-Training

          1. Das ist reine Gewöhnungssache!!
            Außerdem bleibt mir bei meinen Arbeitszeiten auch fast nichts anderes übrig. Ich muss morgens um 7:00 los zur Arbeit und abends bin ich erst wieder so gegen 19:45 Zuhause.

          2. Da ist mein Schweinehund dann einfach grösser! Morgens ist mit mir überhaupt nichts anzufangen! Zumindest nicht direkt nach dem Aufstehen!

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