LONGJOG IN THE RAIN

Ein erster Longjog seit ich wieder aus dem Urlaub bin steht auf dem Programm. Die neue Umgebung ist mir überhaupt noch nicht vertraut, ich habe keinen Plan welcher Weg mich wohin führt und laufe einfach. Es ist toll, die Strecken nicht zu kennen. Ich entdecke jedes Mal neue Wege die durch den Wald und entlang der Aare führen.

Was mich besonders beeindruckt sind die plötzlich auftauchenden Flüsschen und Teiche die auftauchen, sie sind nirgends in einer Karte verzeichnet und ich nehme an, es handelt sich dabei um das viel genannte Grundwasser welches in dieser Region zu Bächlein, Flüsslein und kleinen Seen wird in denen man auch Baden kann.

IMG_5017Mit Skunk Anansie auf den Ohren habe ich mich also gestern Nachmittag aufgemacht zu meinem Longjog. Ich laufe gerne mit dieser Musik in den Ohren, es hält mich ruhig. Die genutzte Regenpause hat nichts gebracht. Kaum war ich 20 Minuten unterwegs, hat es angefangen in strömen zu regnen, ich hatte bereits wieder einmal keine Ahnung wo genau ich mich befand und war gezwungen zum nächsten, mir bekannten Punkt zu laufen, dort kehrt zu machen und den Aareweg in Richtung zu hause zu nehmen. Gut ich hätte um dem selben Weg zurück laufen können, aber das hat mein Kopf nicht zu gelassen. Geplant war eine lockere Einheit, maximal 1 Stunde 30 Minuten – die lockere Einheit ist geblieben, zeitlich lag ich, als ich zu Hause ankam bei 1 Stunde 53 Minuten und 18 Kilometern.

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Klatschnass aber happy habe ich mir eine lange, warme Dusche gegönnt. Den Abend werde ich gemütlich auf dem Sofa ausklingen lassen, muss ja auch mal sein.

Für morgen stehen dann eine Radausfahrt oder je nach Wetter ein Rollentraining und Kraftübungen auf dem Programm. Im Urlaub habe ich gemerkt, dass ich für eine Ausdauersportlerin zwar einiges an Muskeln habe, für stundenlanges Paddeln auf dem Surfbord reicht es aber nicht, also muss ich ran, denn der nächste Aufenthalt in „Les Landes“ steht, wenn alles klappt schon bald an. Ende September wollen wir noch mal zum Surfen hin.

Mein Mann und ich, ganz allein! So zu sagen als kurzen „Lune de Miel“ wie der Franzose sagt. Für alle Nicht-Franzosen, wir haben unsere Hochzeitsreise noch nicht gemacht und uns in den Jahren, die wir nun als Paar gemeinsam unterwegs sind auch noch keinen Urlaub ohne Kind gegönnt, nicht einmal 3 Tage. Da wollen wir, bis es soweit ist und wir die Zeit finden, die grosse Reise anzutreten, wenigstens 4 Tage in trauter Zweisamkeit in unserer liebsten Ferienregion verbringen und Spass haben!

Ana

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6 thoughts on “LONGJOG IN THE RAIN

  1. heeey du, bin durch instagram auf dein blog gestossen, find ihn super interessant und hab ihn gleich mal seit gestern abend durchgesuchtet :-). kann auch einiges fürs halbmarathon/marathon trainning mitnehmen!! liebe grüsse lara kamber

      1. Da ich dein Blog erst gestern endeckt habe, kann ich das mit dem schreibfaul noch nicht bestätigen, hatte ja genug Einträge nachzulesen ;-). Ich werde am 10. Okt. meinen erster Halbmarathon in Form eines Wettkampfes am Hallwilerseelauf bestreiten. Wenn der durch ist möcht ich mir ein paar Tips von Profis holen und ins Marathontrainnig einsteigen…ich denke 2017 werde ich den ersten Marathon wettkampfmässig laufen. Ich schau sicher immer mal wieder auf dein Blog…für Inspiration und Tips!!! Lg Lara

  2. Ich finde ja, dass Laufen (und natürlich auch das Radfahren) einem die nähere (und natürlich auch ferne) Umgebung erschließen lässt. Ob im Urlaub, auf Besuch bei Freunden oder auf Geschäftsreisen kann man ziemlich viel Neues entdecken. Und das macht mir dann auch manchmal das Training schmackhaft. 😉
    Sportliche Grüße
    Schorsch

    1. Lieber Schorsch, da hast du absolut recht! Nach meiner Zwangspause steigere ich die Intensitäten langsam wieder und geniesse herbstliche Landschaft! Laufen macht wieder Spass und das ist gut so! Alles Luebe, Ana

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