LOVE PAIN BUT STAY RELAXED – 10 TIPPS

Neulich habe ich darüber geschrieben, dass ich mich in letzter Zeit vermehrt mit meinen sportlichen Ambitionen, Zielen und Ansprüchen auseinander gesetzt habe. Auf dem Weg zu mehr Gelassenheit und weniger Aufregung ist mir die Idee gekommen, meine Strategien mit euch zu teilen. Wer weiss, vielleicht geht’s der Einen oder dem Anderen da draussen genau so, wie es mir bis vor einiger Zeit ging? Nie zufrieden mit der sportlichen Leistung, ständig am Anschlag und null Fun mehr.

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Entweder steckt man den Kopf in den Sand und schreit laut „Ich hab ne Kriese“, „Scheisse nochmal, es klappt gar nichts mehr“oder man setzt sich auf den Hosenboden und analysiert den IST-Zustand. Warum diese ständige Aufregung und das Getue um Pace, absolvierte Kilometer, die Menge der Trainings pro Woche, etc.

Leute wie wir betreiben vielleicht ambitionierten Breitensport aber für mehr hat es nun mal nicht gereicht. Ansonsten wären wir Profis und würden unsere Brötchen mit, ich gebe es zu, der tollsten Sportart der Welt verdienen.

Natürlich ist alles möglich, wenn wir nur an uns selbst glauben! Die eigene Komfortzone verlassen um wirklich herauszufinden wo unsere Grenzen sind ist spannend. Spüren was zu leisten wir fähig sind ist reizvoll! Und trotzdem oder gerade deswegen, sollten wir uns und den aktuellen Stand unserer körperlichen Leistungsfähigkeit nie aus den Augen verlieren.

Ich kann auch (noch) nicht immer unterscheiden zwischen zuwenig, zu viel oder genau richtig, wenn es um mein Sportzentrum und das damit verbundene Mass an Anstrengung und die eigene Anerkennung meiner Leistungen geht! In meinem Mann habe ich einen Menschen gefunden, der mir auf liebevolle Weise zu verstehen gibt, wann es mal wieder Zeit ist, genauer darüber nachzudenken, was ich bisher alles erreicht habe.

Meine 10 Tipps für dich zu mehr LOVE PAIN BUT STAY RELAXED

# Tipp 1

Halte Zwiesprache mit dir und frage dich, wie deine ganz persönlichen Ziele aussehen. Was kannst du erreichen im Triathlon oder im Sport generell?

# Tipp 2

Natürlich ist es toll, wenn man ganz viel Zeit für Trainingslager, Trainingseinheiten und überhaupt das Ganze Drumherum hat. Aber das allein, macht den Menschen noch nicht aus. Besinne dich auf deine anderen Fähigkeit und geniesse auch die Momente mit Familie und Freunden.

# Tipp 3

Lerne die schönen Seiten des Trainings und der Wettkämpfe zu lieben! Wo immer du bist und trainierst – es gibt so viel Interessantes zu entdecken und tolle Leute kennen zu lernen. Halt einfach die Augen offen und sei spontan!

# Tipp 4

Wenns nicht läuft, dann läuft’s nicht! Sich zu ärgern bringt dich nicht weiter. Wenn es sein muss, unterbrich dein Training, setz dich irgendwo hin und entspann dich!

# Tipp 5

Manchmal hilft nur noch schreien! Ja – dann tu’s, schrei so laut du kannst. Lass deine ganze Wut und den Frust über ein verpatztes Training, einen misslungenen Wettkampf oder was auch immer raus. Was schert’s dich, wer dir dabei zuhört?!

#Tipp 6

Geh offen und ehrlich mit dir ins Gericht! Wie viel von deinem Ärger den du hast oder glaubst zu haben, ist wirklich echt?

# Tipp 7

Wenn gar nichts mehr geht, geh einen Schritt zurück. Du darfst dich fordern aber überfordere dich nicht! Manchmal ist der Wille schon einen Schritt weiter, als der Körper. Was nutzt es dir, dich zu schinden, wenn am Ende der blosse Ärger und Erschöpfung das Resultat sind?

# Tipp 8

Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. Du bist du und du bist gut so wie du bist! Ist es wirklich so wichtig, ob deine Vereinskollegen die 10 Kilometer schneller laufen als du oder in dieser Saison schon ein paar Wettkämpfe mehr bestritten haben? Nein, ist es nicht!

# Tipp 9

Mach einfach mal was anderes. Statt Schwimmen zu gehen, verbringe einen tollen Tag mit Freunden bei einer Stand-Up-Paddling- oder Boots-Tour. Statt zu laufen, gehst du mit deiner Familie wandern und statt dich stundenlang aufs Rad zu setzten, versuchst du dich mal im Skateboard fahren. Manchmal kann es helfen, aus gewohnten Mustern auszubrechen.

#Tipp 10

Sei doch einfach mal stolz auf dich und deine Leistungen die du bisher erbracht hast! Es kann helfen, alle Erfolge und seien sie noch so klein irgendwo aufzuschreiben oder fotografisch festzuhalten und in Zeiten des grössten Ärgers in Ruhe durchzugehen.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es schwer ist, die eigenen Massstäbe über Bord zu werfen. Irgendwann bin ich zu dem Punkt gelangt, an dem ich mir eingestehen musste, dass ich mir durch die ganze Aufregung nichts Gutes tue.

Alleine hab ich diese Erkenntnis nicht erlangt. Mein Mann und Freunde haben mir dabei geholfen, den Einstieg in ein Sportlerleben unter dem Motto „LOVE PAIN BUT STAY RELAXED“ zu finden. Dafür bin ich meinem Umfeld unendlich dankbar!

Natürlich, auch ich erlebe immer wieder Rückfälle, komme an Punkte an denen ich mich über mein Scheitern masslos ärgere. Das jüngste Beispiel dazu findet sich übrigens auf meinem Instagram-Account. Aber auch daraus kann ich meinen Nutzen ziehen und für die Zukunft lernen.

Verrätst du mir deine Art mit Niederlagen und Rückschlägen umzugehen? Entweder hier im Kommentarfeld oder mit einem Foto und dem #LovePainbutStayRelaxed auf Instagram? Ich würde mich gewaltig freuen!

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Ana

About Ana

Auf www.waytoirongirl.ch findest du alles Wissenswerte zum Thema Triathlon - weil Triathlon mehr als nur (m)ein Hobby ist!

2 thoughts on “LOVE PAIN BUT STAY RELAXED – 10 TIPPS

    1. Lieber Heinz, das freut mich, dass dir der Beitrag gefällt und natürlich auch, dass du deinen Nutzen daraus ziehen kannst. So soll es sein. Möchtest du denn gerne mehr in dieser Richtung von mir lesen oder zu was für Themen würdest du grundsätzlich gerne auf waytoirongirl.ch mehr lesen wollen?

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