{MINI-SERIE} TRIATHLON-AUSRÜSTUNG

HEUTE: DES SCHWIMMERS ZWEITE HAUT TEIL III

Lange habt ihr auf den diesen Teil der {MINI-SERIE} TRIATHLON-AUSRÜSTUNG warten müssen. Die Arbeit, das Training und zig andere Projekte haben mich immer wieder vom Schreiben abgehalten. Ich hoffe, ihr seit immer noch interessiert und lest fleissig meinen dritten Teil. Zur Erinnerung, Teil I und Teil II könnt ihr durch Klick auf die Links (nach)lesen.

Ein neuer Neoprenanzug ist eine mitunter teure Anschaffung. Das gute Stück will nicht nur benutzt, sondern auch gepflegt werden. Nichts schadet einem Neoprenanzug mehr, als wenn er nach dem Gebrauch einfach in die Ecke gepfeffert wird und bis zum nächsten Mal keine Beachtung mehr findet.

DIY-Tipp – Löcher und Risse im Neo

Wer kleine Risse oder Löcher in seinem Neopren feststellt, kann diese mitunter selbst beheben. Mit einem besonderen Neopren-Kleber, den es bereits ab 10 Franken in Surfshops zu kaufen gibt lassen sich „Verletzungen“ der äusseren Neoprenschicht in Sekundenschnelle beheben.

Gründlich spülen

Wer seinen Neo von beiden Seiten nach dem Gebrauch gründlich mit klarem Wasser nachspült, verhilft dem Neo zu einer längeren Lebensdauer.

Ich mache es meist so, dass ich den Neo nach dem Training anbehalte, mich damit unter die Dusche stelle und die Aussenseite gründlich abbrause. Dann ziehe ich den Neo unter der Dusche aus uns drehe ihn auf Links. Je nachdem wo ich geschwommen bin, können sich auch Sandkörnchen im Innenfutter festgesetzt haben. Mit einigermassen viel Geduld sind aber auch diese weg zu bekommen.

Danach hänge ich meinen Neo über ein Geländer oder einen Stuhl. Wenn ich ganz viel Platz habe, lege ich ihn auf einem Frotteetuch zum Trockenen hin. Sobald das Wetsuit trocken ist, wird es wieder auf „rechts“ gezogen, auf einen breiten Kleiderbügel gehängt und dunkel im Schrank verräumt.

Mein Tipp: Wer den Gummigeruch des Neos im Kleiderschrank nicht mag, kauft sich eine lange Kleider- oder Plastikhülle und stülpt diese drüber. Ich persönlich lagere meine Neo’s im Keller, dort ist die Temperatur immer gleich, es ist dunkel und der Plastikgeruch stört im Schrank mit lauter Neos niemanden!

Für euch habe ich das Wichtigste in einer kurzen Checkliste zusammengefasst.

Den Neo anziehen

Beim Anziehen meines Neos fühle ich mich meist wie Wurst in Pelle… Es ist ein regelrechter Kampf die zweite Haut über zu streifen. Aber auch hier gibt es einen Trick. Ich benutzte für die Füsse immer kleine Plastiktütchen die ich mir überstülpe, so komme ich bis zur Mitte der Oberschenkel schon recht gut in den Neo rein. Danach rolle ich den Neo Stück für Stück an mir hoch. Bleibt er hängen versuche ich vorsichtig am Innenmaterial zu ziehen. Dabei darauf achten, dass keine Löcher durch zu lange Fingernägel verursacht werden.

Ist der Neo erst mal auf Hüfthöhe, ist das Wildeste geschafft. Die Plastiktüten von den Füssen, wechseln zu den Händen und ich schlüpfe in die Neoprenarme. Durch Bewegen des Oberkörpers rutscht der Neo über die Schultern und ich kann den verlängerten Zipp greifen und den Neo auf dem Rücken schliessen.

Hier noch ein tolles Tutorial von Sailfish und Holger Lüning

Ana

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