SECHSTER DEZEMBER – NIKOLAUSTAG

Heute ist Nikolaustag. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran zurück, wie ich als kleines Mädchen aufgeregt darauf gewartet habe, dass der Nikolaus am Abend bei mir zu Hause vorbei kommt. Artig habe ich mein Sprüchlein aufgesagt und dafür meistens ein Jutesäcklein voller Nüsse, Mandarinen und kleinen Süssigkeiten bekommen. In späteren Jahren, war dann auch ab und an mal eine Rute vom Knecht Ruprecht dabei. 

Heute hab ich für euch, wie könnte es auch sonst sein, einen leckeren Schokoladen-Nikolaus.IMG_0975

All diejenigen unter euch, die jetzt bereits die Kalorienzahl des Schuko-Nikolauses zählen, kann ich beruhigen. Ich habe das Etikett mit allen ungesunden Angaben entfernt! Scherz bei Seite! Wir trainieren hart für unsere Ziele, verzichten auf einiges und ich finde, da kann man ab und an seinen Gelüsten nachkommen und etwas Süsses essen. Wer sich im Alltag gesund und ausgewogen ernährt, darf ab und an auch mal sündigen. Diese Meinung bestätigt übrigens auch Martin Ruegge, dipl. Ernährungsberaterin HF.

Allgemeine Empfehlungen zur Sporternährung sind sehr schwer abzugeben. Es kommt darauf an, welche Sportart (Distanzen/Intensitäten) man mit welchen Zielen verfolgt. Wie man sich sonst schon ernährt, aufs Alter, Geschlecht, etc. Martin Ruegge verweist an dieser Stelle auch auf die Empfehlungen des Swiss Forum for Sport Nutrition. Sie haben eine Speziallebensmittelpyramide für Sportler erstellt, welche hier zu finden ist.

Besondere Lebensmittel die für Sportler/innen tabu sind gibt es eigentlich nicht. Klar, man sollte nichts übertreiben! Ein Fondue direkt vor dem Schwimmstart ist sicher nicht empfehlenswert. Eine regelmässige Energiezufuhr ist aber unerlässlich! Diese ermöglicht eine gleichmässige Leistungsfähigkeit und das ist die Basis für jeden Sportler. Die Gefahr eines „Hungerasts“ ist viel höher, wenn man sich nicht regelmässig ernährt.

Natürlich ist es gesünder und schont definitiv den Geldbeutel, wenn man sich sein Essen selbst zubereitet. Gegen ein schnelles „Menü“ von der Tankstelle oder dem Take Away und Restaurantbesuchen ist aber nichts einzuwenden. Mit gekauften Esswahren wie fertigen Sandwiches oder Birchermüssli kann man, wenn man sie richtig kombiniert, auch eine gut Ernährung schaffen. Vor allem wenn man nach dem Training zu wenig Zeit hat, um noch frisch zu kochen. Die richtige Mischung und Abwechslung ist der Schlüssel zum Erfolg.

Auf Grund der vielen Trainigseinheiten verbrennen sportliche Menschen weitaus mehr Kalorien als unsportliche. Da fällt die ein oder andere Süssigkeit nicht so ins Gewicht. Massvoll mit Genuss heisst hier das Zauberwort. Wenn man sich die Süssigkeiten verbietet, ist die Gier danach nicht weit entfernt. Freude am Essen, Abwechslung und massvoller Genuss ergeben eine gesunde Ernährung.

Martin hat mir 3 Empfehlungen für die kommende Saison mit auf den Weg gegeben:

  • Setze in Wettkämpfen nur Lebensmittel ein, von denen Du weisst, dass Du sie verträgst. Teste sie zumindest in intensiven Trainings oder noch besser bei Testwettkämpfen.
  • Trinken ist ein sehr wichtiger Punkt im Sport. Wer es ganz genau wissen möchte, kann auch hier ein Hilfsmittel des Forums einsetzen: http://www.forumsportnutrition.ch/nutrition/drink-calculator/
  • Bei längeren Belastungen sollte man nicht nur Wasser sondern auch Getränke mit Elektrolyten und Kohlenhydraten zu sich nehmen.
  • Man sollte sich nicht von den ganzen Diäten anstecken lassen. Ich sehe häufig Sportler und Sportlerinnen, welche aus lauter Angst vor Kohlenhydraten (oder andere Lebensmittelgruppen), diese zu streng weglassen und da deutlich an Leistungsfähigkeit einbüssen.

Essen soll grundsätzlich Freude bereiten. Das wird heutzutage leider häufig vergessen. 

Du bist was du isst! Schreib mir dein liebstes Gesundrezept unten ins Kommentarfeld und nimm an der heutigen Adventskalender-Verlosung teilzunehmen. Die Gewinnerin/der Gewinner wird nächsten Morgen über Twitter und hier im Kommentarfeld bekannt gegeben. 

Adventskalenderhinweis

 

Ana

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